Strawinsky: Werke für Klavier & Orchester
Brilliant Classics im August
Die Werke für Klavier und Orchester von Igor Strawinsky (1882–1971) bilden einen bedeutenden Teil seines Schaffens und spiegeln die Entwicklung seiner musikalischen Sprache im frühen 20. Jahrhundert wider.
Igor Strawinsky ist vor allem für seine revolutionären Ballette wie Le Sacre du printemps bekannt. Seine Werke für Klavier und Orchester spiegeln eindrucksvoll jene rhythmische Prägnanz, klangliche Klarheit und neoklassizistischen Einflüsse wider, die zu prägenden Merkmalen seiner musikalischen Sprache wurden.
Im Zentrum dieser Aufnahme stehen das Konzert für Klavier und Blasinstrumente (1923/24) und das Capriccio für Klavier und Orchester (1928/29), die Strawinsky beide auch für eigene Auftritte als Pianist schrieb. Während das Konzert durch seine ungewöhnliche Besetzung ohne Streicher und den markanten, perkussiven Klavierpart besticht, präsentiert sich das Capriccio leichter, spielerischer und orchestral farbenreicher. Ergänzt wird das Programm durch kürzere Solowerke wie Tango, Ragtime, Circus Polka und Piano-Rag-Music, in denen populäre Einflüsse auf Strawinskys unverwechselbare Rhythmik, Dissonanzen und musikalischen Witz treffen.
Solist ist der 1982 in Palermo geborene Giuseppe Andaloro, Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe, darunter des Internationalen Ferruccio-Busoni-Klavierwettbewerbs. Er gastierte in bedeutenden Konzertsälen von der Mailänder Scala über das Konzerthaus Berlin und die Londoner Royal Festival Hall bis nach Tokio, Singapur und Hongkong. Als Solist arbeitete er unter anderem mit dem London Philharmonic Orchestra und dem NHK Symphony Orchestra sowie mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy und Gianandrea Noseda zusammen.
